Marble Mountains, Gebirgskomplex im Bezirk Ngu Hanh Son, Vietnam.
Die Marmorberge sind ein Bergmassiv mit fünf Kalksteingipfeln, die sich aus der Küstenebene erheben und zahlreiche Höhlen, Tunnel und religiöse Heiligtümer beherbergen. Das Gestein wurde durch natürliche Erosion gekammert und besitzt mehrere Öffnungen, die unterschiedliche Ebenen miteinander verbinden.
Die Berge entstanden durch natürliche geologische Prozesse über Millionen von Jahren und wurden später von Gläubigen als heilige Orte genutzt. Während des Krieges dienten die Höhlen als versteckter Zufluchtsort und Krankenstation für lokale Kräfte.
Jeder Berg trägt den Namen eines wesentlichen Elements der östlichen Philosophie: Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde. Diese Namensgebung widerspiegelt vietnamesische Traditionen und zeigt, wie die Berge in lokale Glaubenssysteme eingebunden sind.
Der Standort ist über zwei Eingangstore zugänglich, wobei ein Aufzug am zweiten Tor eine Alternative zu steilen Treppen bietet. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da manche Bereiche unebene Oberflächen und enge Passagen aufweisen.
Die Höhle Huyen Khong hat natürliche Öffnungen in der Decke, die Sonnenlicht hereinlassen und religiöse Statuen und Altarbereiche darunter beleuchten. Dieses Spiel aus Licht und Schatten schafft eine besondere Atmosphäre, die den Ort für Besucher unvergesslich macht.
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