Nghệ An, Küstenprovinz an der Nordküste, Vietnam
Nghệ An erstreckt sich entlang des Golfs von Tonkin und verläuft von der laotischen Grenze bis zum Ostmeer, wodurch es zur größten Provinz Vietnams wird. Berge im Westen gehen allmählich in Tiefland und Küstenstreifen über, wo Flüsse ins Meer münden.
Die Region diente während der Militärkampagnen der 1530er Jahre als Hochburg der Lê-Dynastie in ihrem Widerstand gegen die Mạc-Dynastie. Spätere Jahrhunderte sahen die Vereinigung zweier Verwaltungsgebiete unter einem gemeinsamen Namen.
Der Name stammt von zwei historischen Regionen, Nghệ und An, die einst getrennt verwaltet wurden und später zusammengeführt wurden. Reisfelder und Fischerdörfer prägen heute das Alltagsbild vieler Gemeinden, wo Familien seit Generationen vom Land und vom Meer leben.
Die Anreise erfolgt in der Regel über die Küstenstraße oder durch Überlandverbindungen aus Hanoi, wobei die Fahrt mehrere Stunden dauert. Wer das Landesinnere erkunden möchte, sollte mehr Zeit einplanen, da Bergstraßen kurvenreich und langsam zu befahren sind.
Pu Mat National Park beherbergt etwa 2400 Pflanzenarten auf rund 194000 Hektar, darunter viele im vietnamesischen Roten Buch aufgeführte Exemplare. Besucher treffen dort gelegentlich auf seltene Säugetiere, die in anderen Teilen des Landes kaum noch vorkommen.
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