Kim Liên museum, Historisches Museum im Dorf Kim Lien, Vietnam.
Das Kim Liên Museum ist ein historisches Museum im Dorf Kim Lien in der Provinz Nghệ An in Zentralvietnam, das Gegenstände und Fotografien aus der Kindheit von Ho Chi Minh zeigt. Die Ausstellung umfasst mehrere Räume, in denen persönliche Besitztümer, Dokumente und Alltagsobjekte aus dem ländlichen Leben zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu sehen sind.
Das Museum wurde in Kim Lien eingerichtet, dem Heimatdorf, in dem Ho Chi Minh von 1901 bis 1906 lebte, bevor er das Dorf verließ und später eine zentrale Rolle im Kampf für die Unabhängigkeit Vietnams spielte. Die Einrichtung bewahrt Erinnerungen an diese prägenden Jahre und macht sie für Besucher zugänglich.
In den Ausstellungsräumen sehen Besucher Werkzeuge für die Arbeit auf den Reisfeldern, Kochgeschirr aus Ton und Holz sowie Schulmaterialien, die das Dorfleben im frühen 20. Jahrhundert zeigen. Diese Gegenstände machen deutlich, wie bescheiden und gleichzeitig arbeitsintensiv der Alltag auf dem Land damals war.
Das Museum erreicht man mit Überlandbussen von der Stadt Vinh, die regelmäßig nach Kim Lien fahren und dort halten. Führungen werden auf Vietnamesisch und Englisch angeboten, wobei es hilfreich ist, am Vormittag zu kommen, wenn weniger Schulgruppen anwesend sind.
Auf dem Museumsgelände steht noch das originale Haus mit Strohdach, in dem die Familie lebte und das nach wie vor so aussieht wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Besucher können das Innere betreten und sehen, wie eng und einfach die Wohnverhältnisse damals waren.
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