Trà Vinh, Provinz im Mekong-Delta, Vietnam.
Trà Vinh ist eine Provinz im Mekong-Delta im Süden Vietnams, die von Flüssen, Kanälen und Reisfeldern durchzogen wird. Die Region umfasst Küstenlinie am Ostmeer (etwa 65 Kilometer lang) sowie flache Ebenen mit Palmenhainen und Obstgärten.
Die Franzosen gründeten 1876 offiziell die Provinz unter ihrem heutigen Namen, der sich von der Khmer-Sprache ableitet. Zuvor gehörte das Gebiet jahrhundertelang zum Khmer-Reich, bis es im 18. Jahrhundert unter vietnamesische Kontrolle kam.
Der Name stammt aus dem Khmer und bedeutet Heiliger Teich, was auf die jahrtausendealte Präsenz der Khmer-Minderheit in dieser Gegend hinweist. Besucher sehen heute häufig Mönche in orangefarbenen Gewändern, die zwischen den Pagoden wandern, und können das traditionelle Webhandwerk der Khmer-Dörfer beobachten.
Nationale Fernstraßen verbinden die Provinz mit dem Rest des Landes, wobei die Fahrzeit nach Ho-Chi-Minh-Stadt etwa vier bis fünf Stunden beträgt. Boote und Fähren dienen häufig als Transportmittel über die vielen Wasserstraßen, besonders in ländlicheren Teilen.
Ba Om Teich ist von jahrhundertealten Bäumen mit hohen Wurzeln umgeben, in denen sich abends Tausende Wasservögel niederlassen. Die Szene der flatternden Vögel bei Sonnenuntergang zieht Einheimische an, die oft zum Picknick unter den Bäumen kommen.
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