Đồng Nai, Industrieprovinz im südlichen Vietnam.
Đồng Nai ist eine Provinz östlich von Ho-Chi-Minh-Stadt mit Wäldern, Flüssen und hügeligem Gelände. Die Landschaft wechselt von dichten Baumbeständen im Norden zu flacheren landwirtschaftlichen Zonen im Süden, durchzogen von Wasserwegen und Industriegebieten.
Das Gebiet gehörte einst zum Königreich Champa, bevor es im 17. Jahrhundert Teil Vietnams wurde. Die Provinz entwickelte sich nach 1975 zu einem Zentrum für Fabriken und verarbeitende Industrie.
Der Name stammt vom Fluss Đồng Nai, der durch die Region fließt und seit Jahrhunderten Landwirtschaft und Handel prägt. Besucher sehen heute Reisfelder entlang des Flussufers und kleine Gemeinden, die traditionelle Handwerke wie Töpferei und Weberei pflegen.
Hauptstraßen wie die Route 1A führen von Ho-Chi-Minh-Stadt durch die Provinz und verbinden größere Ortschaften. Wer Naturgebiete besuchen möchte, sollte früh morgens aufbrechen, wenn die Temperaturen milder sind.
Der Cát Tiên-Nationalpark beherbergt eine kleine Population von Javanischen Nashörnern, die zu den seltensten Säugetieren der Erde zählen. Nachts hört man in manchen Waldabschnitten das Rufen von Gibbons, die bei Sonnenaufgang am aktivsten sind.
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