Lai Châu, Bergprovinz im Nordwesten Vietnams
Lai Châu ist eine Provinz im Nordwesten Vietnams, die sich entlang steiler Bergrücken und tiefer Täler erstreckt, durch die Nebenflüsse des Schwarzen Flusses fließen. Die Landschaft besteht hauptsächlich aus dichten Wäldern, terrassierten Feldern und vereinzelten Dörfern, die sich an Hänge klammern.
Die Region gehörte jahrhundertelang zu einem Netzwerk autonomer Thai-Fürstentümer, das in den 1880er Jahren unter französische Kontrolle geriet. Nach dem Rückzug Frankreichs 1954 wurde das Gebiet in die Demokratische Republik Vietnam eingegliedert und später neu organisiert.
Die weißen Thai-Frauen tragen traditionelle Kleidung mit kunstvollen Mustern und silbernem Schmuck während der täglichen Arbeiten auf den Reisfeldern. Mehrere Minderheiten leben in Holzhäusern auf Stelzen, die sich den Berghängen anpassen und wo Familien noch heute Stoffe auf handgefertigten Webstühlen herstellen.
Überlandbusse fahren täglich vom alten Viertel Hanois durch kurvige Bergstraßen, wobei die Fahrt eine ganze Nacht dauert. Reisende sollten warme Kleidung mitbringen, da die Höhenlage auch im Sommer kühlere Temperaturen mit sich bringt.
Heiße Mineralquellen treten an mehreren Orten aus dem Boden und bilden natürliche Becken, in denen Einheimische baden und Reisende sich entspannen können. Die Wassertemperatur variiert je nach Quelle und verleiht jedem Ort einen eigenen Charakter.
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