Ninh Bình, Provinz im Norden Vietnams
Ninh Bình ist eine Provinz im nördlichen Vietnam und liegt zwischen dem Roten Fluss und dem Ma-Fluss auf einem Gebiet aus Kalksteinformationen und Flusstälern. Die Landschaft zeigt Reisfelder in flachen Ebenen und steile Felsen die sich über dem Wasser erheben.
Die Region diente als erste Hauptstadt Vietnams während der Dinh- und Le-Dynastien und die Zitadelle Hoa Lu bestand von 968 bis 1009. Später verlor das Gebiet seine politische Bedeutung als die Hauptstadt nach Thang Long verlegt wurde.
Die Bevölkerung baut Reis in weitläufigen Feldern an und nutzt Wasserbüffel bei der Feldarbeit wie es schon seit langem üblich ist. Viele Familien leben vom Fischfang in den Flüssen und verkaufen ihren Fang auf kleinen Märkten entlang der Ufer.
Züge fahren regelmäßig vom Bahnhof zum Norden und Süden des Landes und verbinden die Provinz mit Hanoi und anderen Städten. Boote bringen Besucher durch das Höhlennetz bei Trang An wobei die Fahrt meist zwei bis drei Stunden dauert.
Ein Rettungszentrum im Cuc-Phuong-Nationalpark beherbergt mehr als 180 Primaten und arbeitet daran bedrohte Arten zu schützen. Die Einrichtung kümmert sich um 15 verschiedene Arten die in den Wäldern der Region heimisch sind.
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