Thiên-Mụ-Pagode, Buddhistischer Tempel auf dem Hà-Khê-Hügel, Huế, Vietnam
Thiên Mụ ist ein buddhistisches Kloster auf dem Hà Khê Hügel am nördlichen Ufer des Parfümflusses in Huế, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Der siebengeschossige Phước Duyên Turm ragt 21 Meter hoch über den Eingang der Anlage und dient als Wahrzeichen der Region.
Nguyễn Hoàng ließ dieses Kloster 1601 errichten, um den Wohlstand seiner Herrscherlinie zu sichern. Spätere Herrscher erweiterten die Anlage über die Jahrhunderte hinweg mit zusätzlichen Gebäuden und religiösen Objekten.
Der Name des Klosters bedeutet übersetzt Himmlische Dame und bezieht sich auf eine Legende über eine alte Frau, die an dieser Stelle erschienen sein soll. Besucher sehen heute Mönche bei ihren täglichen Ritualen und können das Glockenläuten erleben, das über den Fluss hinweg zu hören ist.
Die Anlage erreicht man von der Innenstadt Huế aus mit verschiedenen Verkehrsmitteln, wobei geführte Touren regelmäßig angeboten werden. Der Komplex liegt auf einem Hügel, sodass Besucher einige Stufen hinaufsteigen müssen, um alle Bereiche zu erkunden.
In einem Nebengebäude steht das Austin-Automobil, das der Mönch Thích Quảng Đức 1963 für seine Fahrt nach Saigon nutzte, wo er gegen religiöse Verfolgung protestierte. Dieses Fahrzeug erinnert an ein Ereignis, das weltweite Aufmerksamkeit erregte und zu politischen Veränderungen in Vietnam führte.
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