Quảng Ninh, Provinz im Nordosten Vietnams
Quảng Ninh ist eine Provinz im nordöstlichen Vietnam, die sich über eine weitläufige Küste und ein bergiges Hinterland verteilt. Mehr als zwei Drittel des Gebiets bestehen aus Erhebungen, während die Küste mit zahlreichen vorgelagerten Inseln und Buchten durchsetzt ist.
Archäologen haben in der Gegend Werkzeuge und Schmuckstücke aus Muscheln entdeckt, die auf Siedlungen aus der Zeit um 3000 bis 1500 v. Chr. hinweisen. Über Jahrhunderte entwickelte sich das Gebiet zu einem Zentrum für Bergbau und Seehandel.
Die Provinz beherbergt 21 ethnische Gruppen, darunter die Viet, Dao, Tay, San Diu, San Chi und Hoa, die ihre Traditionen bewahren.
Die Provinz durchläuft vier Jahreszeiten mit heißen, feuchten Sommern und Wintern, die in höheren Lagen kühl werden können. Besucher sollten sich auf unterschiedliche Wetterbedingungen einstellen, je nachdem, ob sie Küsten- oder Berggebiete erkunden.
Das Gebiet liefert den Großteil der vietnamesischen Kohleförderung und prägt damit einen wichtigen Wirtschaftszweig des Landes. Bergbauaktivitäten formen bis heute die Landschaft und das Leben vieler Orte in der Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.