Quảng Trị, Küstenprovinz in Nord-Zentralvietnam.
Quảng Trị erstreckt sich entlang der Küste von Nordvietnam mit Stränden, Hügeln und ausgedehnten Reisfeldern, die bis zu den Bergen reichen. Die Landschaft wechselt zwischen schmalen Ebenen nahe dem Meer und dicht bewaldeten Höhen im Westen, wo Flüsse aus dem Grenzland zu Laos in die Tiefebene strömen.
In den frühen 1970er-Jahren verlief die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südvietnam durch diese Region und hinterließ überall Spuren intensiver Kämpfe. Die Folgen dieser Kriegsjahre prägen das Land noch heute, mit Narben in der Landschaft und Denkmälern, die an die Ereignisse erinnern.
Die Basilika Unserer Lieben Frau von La Vang im La Vang Wald stellt das wichtigste katholische Heiligtum Vietnams dar.
Besucher finden Unterkünfte in kleinen Städten an der Küste und können von dort aus die Strände und historischen Stätten in der Umgebung erkunden. Die beste Reisezeit liegt zwischen Februar und Juli, wenn weniger Regen fällt und die Wege gut befahrbar sind.
In den nördlichen Distrikten stößt man noch auf ungeräumte Kriegsreste im Boden, weshalb viele Pfade außerhalb der Ortschaften gesperrt bleiben. Internationale Organisationen arbeiten weiterhin daran, diese Gebiete zu sichern und für die Landwirtschaft freizugeben.
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