Lào Cai, Bergprovinz im Nordwesten Vietnams
Lào Cai ist eine Provinz im Nordwesten Vietnams, die sich über Bergtäler, Flüsse und Hochlandgebiete erstreckt und an China grenzt. Der Fansipan erhebt sich im südlichen Teil der Provinz und bildet den höchsten Punkt des Landes.
Die Region diente während der Kolonialzeit als Grenzhandelsposten und erhielt 1889 ihren Status als Verwaltungseinheit. Der Ausbau der Eisenbahnlinie nach Yunnan förderte den Handel zwischen Vietnam und China über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Die Bewohner organisieren wöchentliche Märkte in den Bergdörfern, wo Angehörige der Bergvölker handgewebte Textilien und selbst hergestellte Silberschmuckstücke verkaufen. Viele Familien bauen Reis auf terrassierten Feldern an und pflegen jahrhundertealte Methoden der Landwirtschaft.
Reisende sollten warme Kleidung mitbringen, da die Temperaturen in den Bergregionen auch im Sommer nachts kühler werden können. Die beste Zeit für einen Besuch liegt zwischen September und November, wenn die Reisterrassen ihre goldene Farbe annehmen.
In der Nähe der Grenzstadt verläuft eine Eisenbahnstrecke, die direkt in die chinesische Provinz Yunnan führt und täglich von Güterzügen befahren wird. Die Gegend beherbergt auch große Vorkommen an Mineralien, die sowohl für die lokale Industrie als auch für den Export abgebaut werden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.