Cần Thơ, Handelszentrum im Mekong-Delta, Vietnam
Cần Thơ ist eine Stadt im Mekong-Delta im Süden Vietnams, die sich entlang des Hậu-Flusses erstreckt und als Handelszentrum der Region dient. Ein Netzwerk von Kanälen durchzieht Wohnviertel und Reisfelder und verbindet Stadtteile mit ländlichen Gebieten am Rand.
Die Siedlung entstand 1789 als Militärstützpunkt und wuchs zum wichtigsten Handelsknotenpunkt des Deltas heran. Im Jahr 2004 erhielt sie den Status einer unabhängigen Gemeinde und wurde zur viertgrößten Stadt des Landes.
Der schwimmende Markt von Cái Răng dient als Treffpunkt für Bauern und Händler aus dem gesamten Delta, die bei Sonnenaufgang ihre Waren direkt vom Boot aus verkaufen. Lange Bambusstangen tragen Muster der angebotenen Früchte und Gemüse, sodass Käufer schon von weitem erkennen können, was verfügbar ist.
Der internationale Flughafen liegt etwa 10 km nordwestlich vom Zentrum und verbindet die Stadt mit Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt. Schnelle Tragflügelboote verkehren täglich zwischen dem Flussufer und Ho-Chi-Minh-Stadt und bieten eine alternative Anreisemöglichkeit über die Wasserwege.
In einem Vorortdorf fertigen Handwerker Reispapier nach alter Methode, indem sie dünne Reisschichten auf Bambusmatten gießen und in der Sonne trocknen lassen. Besucher können den gesamten Prozess beobachten, von der Reisteigvorbereitung bis zum Ablösen der getrockneten Blätter von den Gestellen.
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