Tuyên Quang, Verwaltungsprovinz im Nordosten Vietnams
Tuyên Quang ist eine Provinz im Nordosten Vietnams, die sich über ein ausgedehntes Gebiet aus Bergketten, Flusstälern und bewaldeten Hängen erstreckt. Das Gelände steigt von den niedrigen Uferzonen bis zu hohen Gipfeln an, die von dichten Wäldern bedeckt sind und durch schmale Straßen verbunden werden.
Die Provinz entstand in den 1960er Jahren durch die Verwaltungsreform, die das nordöstliche Bergland neu organisierte. In den 1980er Jahren siedelten sich zusätzliche Familien an, als die Regierung Programme zur Erschließung der entlegenen Täler förderte.
Der Name leitet sich vom gleichnamigen Fluss ab, der durch die Täler fließt und die Siedlungen verbindet. Märkte in den größeren Orten verkaufen handgewebte Textilien und Werkzeuge aus Bambus, die noch heute im Alltag verwendet werden.
Mehrere Buslinien verkehren täglich von Hanoi aus und benötigen etwa vier Stunden für die Fahrt durch die Berge. Die meisten Ortschaften liegen an der Hauptstraße, kleinere Dörfer erreicht man über unbefestigte Nebenwege.
In einigen abgelegenen Tälern bauen Familien Zimtbäume an, deren Rinde sie in dünnen Streifen schälen und zum Trocknen auf Holzgestelle legen. Der Duft des trocknenden Zimts durchzieht die Luft, wenn man entlang der Pfade zwischen den Häusern geht.
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