Huế citadel, UNESCO-Weltkulturerbe Zitadelle in Huế, Vietnam
Die Zitadelle ist eine Festungsanlage in Huế, Vietnam, die aus mehreren konzentrischen Mauern und Wassergräben besteht. Innerhalb der Mauern liegen Paläste, Tore und Gärten, die durch breite Wege und offene Plätze miteinander verbunden sind.
Der Bau begann 1803 unter Kaiser Gia Long, der die Anlage als Sitz der Nguyen-Dynastie errichtete. Die Festung blieb bis 1945 das politische Zentrum des Landes, bis die kaiserliche Herrschaft endete.
Der Bau folgte traditionellen Regeln für die Ausrichtung von Gebäuden, wobei die zentrale Achse nach Süden zeigt. Im inneren Bereich stehen Tempel und Höfe, in denen zeremonielle Rituale der kaiserlichen Familie stattfanden.
Mehrere Tore ermöglichen den Zugang von verschiedenen Seiten, wobei einige weniger überfüllt sind als der Haupteingang. Das Gelände ist weitläufig, daher sollte man mindestens einen halben Tag für den Besuch einplanen.
Die äußeren Mauern wurden ursprünglich aus gestampfter Erde errichtet und erst später mit Ziegeln verstärkt. Die Befestigung war so angelegt, dass sie auch Feuchtigkeit aus dem nahen Fluss ableiten konnte.
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