Kreis Cần Giờ, Ländlicher Küstendistrikt in Ho Chi Minh Stadt, Vietnam.
Cần Giờ ist ein Küstenbezirk südlich von Ho Chi Minh Stadt, der von ausgedehnten Mangrovenwäldern und zahlreichen Inseln geprägt wird. Die Landschaft verbindet natürliche Waldgebiete mit Aquakulturanlagen und traditionellen Fischerdörfern.
Das Gebiet war ursprünglich von Khmer-Reich kontrolliert, bevor es im späten 17. Jahrhundert unter vietnamesische Herrschaft kam. Die Region entwickelte sich von Ackerland zu einem Zentrum der Aquakultur und der Fischerei.
Das Gebiet ist für seine Fischzucht und die Herstellung traditioneller Fischsoße bekannt, Handwerk, das hier seit Generationen betrieben wird. Beim Spazieren durch die Siedlungen sieht man überall Becken und Trocknungsanlagen, die das tägliche Leben der Menschen prägen.
Der Bezirk ist mit dem Bus oder dem Motorrad ab Ho Chi Minh Stadt erreichbar und bietet sich für Tagesausflüge an. Die beste Zeit zum Besuchen ist die Trockenzeit, wenn die Wege leichter passierbar sind.
Ein großes Naturschutzgebiet hier beherbergt die weltweit größten natürlich nachwachsenden Mangrovenwälder und seltene Tierarten. Diese Wälder spielen eine wichtige Rolle für den Schutz der Küste vor Erosion und Stürmen.
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