Aden, Hafenstadt im südlichen Jemen.
Aden ist eine Hafenstadt im Süden von Jemen und erstreckt sich über eine Halbinsel am Golf von Aden. Die drei Hauptviertel Crater, Al-Tawahi und Ma'alla liegen entlang der Küstenstraßen und sind durch schmale Durchgänge zwischen vulkanischen Hügeln und dem offenen Meer verbunden.
Britische Truppen besetzten den Hafen im Jahr 1839 und bauten ihn zu einer wichtigen Kohlestation für Schiffe auf dem Weg zwischen Europa und Indien aus. Nach der Unabhängigkeit im Jahr 1967 wurde die Stadt zur Hauptstadt Südjemens und behielt ihre Rolle als bedeutendes Handelszentrum am Roten Meer bei.
Einheimische Musiker treten in Cafés und auf öffentlichen Plätzen auf und spielen Melodien, die arabische Rhythmen mit afrikanischen Klangfarben verbinden. Fischer verkaufen ihren Fang am frühen Morgen direkt am Hafen, während Händler auf offenen Märkten Gewürze, getrockneten Fisch und handgewebte Körbe anbieten.
Der Hafen ist für Handelsschiffe und Frachtverkehr geöffnet, während Teile der Stadt wegen Sicherheitsrisiken nur eingeschränkt zugänglich sein können. Reisende sollten vor Ort aktuelle Informationen über geöffnete Viertel und Straßenverbindungen einholen, da sich die Lage schnell ändern kann.
Alte Zisternen bei Tawila wurden direkt in vulkanisches Gestein gehauen und fingen Regenwasser auf, das die Stadt über Monate hinweg versorgte. Diese unterirdischen Becken zeigen, wie Bewohner in einer der trockensten Regionen der arabischen Halbinsel mit Wasserknappheit umgingen.
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