Ma'rib, Stadt im Jemen
Marib ist eine Stadt im Jemen, die einst ein bedeutendes Handelszentrum war und heute Ruinen aus der Antike zeigt. Die Stadt liegt in einer trockenen Region und ist bekannt für ihre historischen Strukturen aus Lehmziegeln und die Überreste des antiken Marib-Damms.
Marib entstand als Zentrum des antiken Handelsgutes Weihrauch und spielte eine wichtige Rolle in regionalen Handelsnetzen. Die Stadt wurde später durch Dürren und Konflikte beschädigt, erlebte aber im 20. Jahrhundert wirtschaftliches Wachstum durch Ölressourcen.
Der Name Marib wird oft mit der Königin von Saba verbunden, einer legendären Figur in arabischen und religiösen Geschichten. Die Stadt ist heute ein Ort, wo Menschen zusammenkommen und ihre Traditionen durch Musik, Tänze und Handwerksmärkte bewahren.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist Frühling oder Herbst, wenn das Wetter milder ist. Besucher sollten sich vor der Reise über die aktuelle Sicherheitslage informieren und am besten mit erfahrenen lokalen Führern reisen.
Der antike Marib-Damm war über 2000 Jahre alt und zeigte beeindruckende Ingenieurfähigkeiten, die es ermöglichten, Wasser in einer trockenen Landschaft zu nutzen. Diese Ingenieursleistung bleibt für Besucher eine Erinnerung an die fortgeschrittenen Fähigkeiten der Antike.
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