Kaidun, Meteoritenforschungsstandort in Al-Khuraybah, Jemen.
Der Kaidun-Meteorit ist ein Steinmeteorit, der 1980 in der Region Churajba im Jemen gefunden wurde und heute in wissenschaftlichen Sammlungen aufbewahrt wird. Er besteht aus etwa 60 verschiedenen Mineralien, von denen einige ausschließlich in extraterrestrischem Material nachgewiesen wurden.
Der Meteorit trat am 3. Dezember 1980 in die Erdatmosphäre ein und wurde von Soldaten eines sowjetischen Stützpunktes in der Region Churajba beobachtet. Die Probe gelangte danach in wissenschaftliche Archive, wo sie seitdem intensiv untersucht wird.
Die Kaidun-Meteorit enthält Mineralien, die auf der Erde in natürlichen Gesteinen nie vorkommen, was ihn zu einem seltenen Untersuchungsobjekt macht. Forschende weltweit analysieren seine Proben, um mehr über die Entstehung von Himmelskörpern im Sonnensystem zu erfahren.
Der Meteorit ist nicht öffentlich zugänglich und befindet sich in wissenschaftlichen Einrichtungen, die Proben unter kontrollierten Bedingungen aufbewahren. Der Zugang zu Fragmenten ist Forschenden vorbehalten, die über offizielle Kanäle mit den entsprechenden Institutionen zusammenarbeiten.
Der Kaidun-Meteorit gilt als einer der vielfältigsten jemals gefundenen Meteoriten, weil sein Material aus mehreren verschiedenen Teilen des Sonnensystems zu stammen scheint. Einige Wissenschaftler vermuten, dass er Fragmente aus dem Asteroidengürtel und möglicherweise sogar vom Mars enthält.
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