Hanisch-Inseln, Archipel im Roten Meer, Jemen
Die Hanisch-Inseln sind eine Inselgruppe aus drei Hauptinseln im Roten Meer, westlich der jemenitischen Küste gelegen. Sie entstanden durch vulkanische Aktivität und bestehen aus den Inseln Zuqar im Norden, Groß-Hanisch im Süden und Klein-Hanisch dazwischen.
Die Inseln wurden 1998 durch das Ständige Schiedsgerichtsverfahren dem Jemen zugesprochen, nachdem ein Konflikt mit Eritrea die Zugehörigkeit umstritten gemacht hatte. Diese Entscheidung klärte über Jahrzehnte eine offene Frage zur Kontrolle dieses strategischen Gebiets im Roten Meer.
Die Inselgruppe hat eine lange Tradition der Fischerei, die bis heute das Leben der dort angesiedelten Gemeinden prägt. Die Menschen nutzen die Gewässer des Roten Meeres nach bewährten Methoden, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Die Inseln liegen etwa 30 bis 70 Kilometer westlich der jemenitischen Küste und sind nur mit Schiff erreichbar. Besucher sollten mit schwierigen Bedingungen rechnen und die Reise gut planen, da die Infrastruktur begrenzt ist.
Der Berg Jabal Zuqar auf der nördlichsten Insel erhebt sich auf 624 Meter und überragt damit jeden anderen Berg in der Red-Sea-Region. Diese isolierte Höhe macht die Insel aus der Ferne schon von weitem erkennbar und diente historisch als Orientierungspunkt für Seeleute.
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