Wadi Dawan, Talsiedlung im Gouvernement Hadhramaut, Jemen
Das Wadi Dawan ist eine Schlucht im Jemen, in der sich Dörfer aus Lehmziegeln an steilen Berghängen entlang des Trockentals ausdehnen. Die Häuser ragen übereinander aus der Felswand auf und bilden ein dichtes Siedlungsmuster inmitten der Berglandschaft.
Das Tal entststand als wichtige Handelsroute in der Antike und wurde von mehreren Gruppen besiedelt, die das enge Tal als strategischen Ort nutzten. Die Siedlungen wuchsen über Jahrhunderte an den Felswänden, wobei jede Generation ihre Häuser an den begrenzten Raum anpasste.
Die Bewohner bauen ihre Häuser traditionell aus Lehmziegeln und errichten mehrstöckige Gebäude in den engen Gassen zwischen den Felswänden. Diese Bauweise ist für Fremde eine lebendige Demonstration handwerklicher Techniken, die seit Generationen weitergegeben werden.
Die Gegend wird im Sommer extrem heiß, daher sollten Besucher früh am Morgen oder späten Nachmittag erkunden und ausreichend Wasser mitnehmen. Der Zugang erfolgt zu Fuß durch die Gassen zwischen den Häusern, wobei festes Schuhwerk und Ausdauer erforderlich sind.
Das Dorf Al-Hajarayn sitzt auf einem Klippenrand und bietet Blicke auf mehrere Ebenen von Häusern, die senkrecht aus den Felswänden zu wachsen scheinen. Ein großes Grabmal aus dem 15. Jahrhundert prägt das Ortsbild und zieht Besucher an, die die architektonischen Details erkunden möchten.
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