Bergsøysundbrua, Schwimmende Fachwerkbrücke in Møre og Romsdal, Norwegen.
Die Bergsøysund-Brücke ist eine Straßenbrücke aus Stahl, die die Insel Aspøya mit Bergsøya verbindet und sich über knapp 1 Kilometer erstreckt. Das Bauwerk besteht aus 13 Spannfeldern, von denen sieben als schwimmende Pontons mit Betonkammern gebaut sind.
Die Brücke wurde 1992 eröffnet und kombiniert amerikanische Schwimmbrückentechnik mit norwegischem Wissen aus Offshore-Plattformbau. Das Projekt entstand, um Kristiansund besser mit dem Festland zu verbinden und die Verkehrswege der Region zu verbessern.
Die Brückenkonstruktion zeigt die ingenieurstechnischen Fähigkeiten des norwegischen Seebaus und markiert einen Fortschritt in der nordischen Verkehrsinfrastruktur.
Die Brücke ist Teil der regulären Straßeninfrastruktur und kann mit dem Auto überquert werden. Das Bauwerk passt sich den Gezeitenfluktuationen an und bleibt dabei stabil, was es zu einer zuverlässigen Verbindung für Verkehr in dieser Region macht.
Das Bauwerk kann sich den Gezeitenbewegungen von etwa 2 Metern anpassen und behält dabei seine Ausrichtung, ein technisches Merkmal, das viele Besucher übersehen. Diese Fähigkeit ist möglich, weil die schwimmenden Pontonteile sich vertikal bewegen können, während die gesamte Struktur waagerecht bleibt.
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