Hardangerfjord, Hauptfjord im Westen Norwegens.
Der Hardangerfjord ist eine große Bucht im Westen Norwegens, die sich von der Atlantikküste tief ins bergige Innere erstreckt. Das Gewässer reicht in mehreren Armen in verschiedene Täler und wird von steilen Hängen und Wasserfällen gesäumt.
Die Bucht entstand vor etwa 8000 Jahren, als das Land nach dem Abschmelzen der Gletscher langsam anstieg und Täler unter Wasser setzte. Diese geologische Verschiebung formte die heutige Landschaft mit ihren tiefen Gewässern.
Die Gegend ist für traditionelle Hardanger-Stickereien bekannt, ein aufwendiges Handwerk, das man in lokalen Werkstätten und auf Märkten sehen kann. Die Menschen hier haben diese Kunstform über Generationen bewahrt und prägen damit das Aussehen von Trachten und Haushaltsgegenständen.
Man kann die Gegend mit dem Auto oder mit Booten erkunden, die verschiedene Küstendörfer verbinden. Die beste Zeit zum Besuch ist von Mai bis September, wenn das Wetter milder ist und die Tage länger sind.
Ein großer Gletscher sitzt auf einer Halbinsel innerhalb des Fjordsystems und ist von hier aus sichtbar. Wer die Berge besteigt, kann die Eismasse von oben sehen und das Ausmaß dieser Eisfläche erfassen.
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