Jostedalsbreen-Nationalpark, Nationalpark mit Gletschern in Vestland, Norwegen
Der Jostedalsbreen-Nationalpark bewahrt das größte Gletscher-System auf dem europäischen Festland, das sich über fünf Gemeinden erstreckt und von Bergen umgeben ist. Der Gletscher selbst ist teilweise so tief wie ein großes Hochhaus ist hoch, und mehrere Gletschertäler mit Wanderwegen ermöglichen verschiedene Annäherungen an die Eismassen.
Der Nationalpark wurde 1991 gegründet, um eines der bedeutendsten Gletschersysteme Europas zu schützen und die historischen Routen zu bewahren, auf denen Bergbauern über das Eis reisten. Diese Überfahrten waren jahrhundertelang eine wichtige Verbindung zwischen isolierten Tälern und östlichen Märkten.
Die Besucher können in den Dorfzentren von Jostedalen und Fjærland lokale Handwerkstraditionen und Kunstgalerien entdecken, die sich auf Gletscherkunst spezialisieren. Diese Orte zeigen, wie die Bergbevölkerung seit Generationen ihre Umgebung und ihre Verbindung zum Eis interpretiert.
Die hauptsächlichen Zugangspunkte sind Jostedalen im Westen, Fjærland im Norden und Veitastrondi im Osten, jeweils mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Wanderungen. Geführte Gletschertouren sind ganzjährig verfügbar, wobei Sommer bessere Bedingungen und Winter eher Schneeabenteuer bieten.
Der Gletscher arbeitet aktiv als natürlicher Bildhauer und schleift täglich beträchtliche Mengen Gestein zu Staub, was die Schmelzwässer milchig färbt. Dieses Phänomen zeigt, wie die Kraft des Eises ständig die Landschaft um sich herum verändert.
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