Geirangerfjord, UNESCO-Welterbe Fjord in der Gemeinde Stranda, Norwegen
Der Geirangerfjord ist ein Fjord in der Gemeinde Stranda, der sich zwischen senkrechten Felswänden entlangzieht und von Wasserfällen gesäumt wird. Das Wasser ist an seiner tiefsten Stelle rund 260 Meter tief, und die Gipfel ringsum ragen weit über den Fjord hinaus.
Gletscher bewegten sich im Laufe mehrerer Eiszeiten durch das Tal und formten dabei die Felsen zu einem der tiefsten Fjorde Norwegens. Diese Eismassen hinterließen die steilen Wände und das schmale Becken, das heute den Fjord ausmacht.
Alte Bauernhöfe kleben an den Abhängen und zeigen, wie Menschen in dieser steilen Landschaft lebten. Besucher sehen diese verlassenen Höfe und verstehen, wie schwer das Leben hier war.
Eine Autofähre verbindet Geiranger und Hellesylt und die Überfahrt dauert rund eine Stunde, sodass man den Fjord vom Wasser aus erleben kann. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann auf Pfaden entlang der Hänge wandern, allerdings sind viele Wege steil und erfordern gutes Schuhwerk.
Sieben Wasserfälle stürzen nebeneinander die gleiche Felswand hinab und bilden das Bild, das als die Sieben Schwestern bekannt ist. Ihnen gegenüber liegt ein einzelner Wasserfall, der den Namen Der Freier trägt, als würde er die Schwestern von der anderen Seite des Fjords aus umwerben.
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