Kirkenes, Verwaltungszentrum in Sør-Varanger, Norwegen.
Kirkenes ist ein Verwaltungszentrum in der Gemeinde Sør-Varanger im äußersten Nordosten Norwegens, etwa zehn Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Die Ortschaft erstreckt sich entlang der Halbinsel Bøkfjorden und umfasst Wohnviertel, Geschäfte, Verwaltungsgebäude und einen kleinen Hafen am Fjordufer.
Der Ort entstand 1826 als Grenzstation zwischen Norwegen und Russland und wurde ursprünglich Piselvnes genannt. Nach dem Bau einer Kirche im Jahr 1862 erhielt die Siedlung ihren heutigen Namen, der sich vom norwegischen Wort für Kirche ableitet.
Die norwegische Regierung errichtete hier 1826 einen Grenzposten, und die Siedlung erhielt ihren heutigen Namen nach dem Bau einer Holzkirche im Jahr 1862. Die Bevölkerung entstand durch Einwanderung aus verschiedenen Regionen, wobei sich norwegische, samische und russische Familien in der Nähe der Küste niederließen.
Der örtliche Flughafen bietet Verbindungen zu größeren norwegischen Städten, während die E6 hier ihre nördlichste Endstation hat. Das Stadtzentrum ist kompakt und die meisten Einrichtungen liegen nahe beieinander, sodass Besucher sich zu Fuß orientieren können.
Von Mitte Mai bis Ende Juli geht die Sonne hier nie unter, während von Ende November bis Ende Januar durchgehende Dunkelheit herrscht. Diese extremen Lichtverhältnisse prägen den Alltag der Bewohner und beeinflussen Arbeitszeiten, Freizeitaktivitäten und soziale Gewohnheiten im Jahresverlauf.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.