Henningsvær, Fischerdorf im Lofoten-Archipel, Norwegen
Henningsvær ist eine Fischersiedlung auf mehreren kleinen Inseln vor der südlichen Küste von Austvågøya im Lofoten-Archipel. Ein Netzwerk von Brücken verbindet die Inseln miteinander und mit dem Festland.
Die Siedlung wurde 1567 erstmals erwähnt und entwickelte sich zu einem bedeutenden Fischerei-Zentrum. Seinen Höhepunkt erreichte der Ort 1940, als Tausende Fischer zur Dorschangsaison zusammenkamen.
Der zentrale Hafen ist heute noch ein Treffpunkt für Fischer, die ihre Fänge und Preise besprechen und alte maritimes Handwerk bewahren. Die Art, wie das Leben hier um das Meer kreist, lässt sich bei jedem Besuch spüren.
Das Dorf ist direkt vom Auto erreichbar und verfügt über Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und Ferienhäusern für Besucher. Die Inseln lassen sich zu Fuß erkunden, wobei die Brücken einen einfachen Zugang zwischen ihnen ermöglichen.
Ein Fußballplatz steht neben traditionellen Fischtrocknergestellen mit Bergkulisse und schafft ein ungewöhnliches Bild, das Fotografen anzieht. Diese Vermischung von modernem Sport und altem Handwerk ist selten und typisch für den Ort.
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