Isfjorden, Fjord in Spitsbergen, Norwegen
Isfjorden ist der breiteste Fjord Spitzbergens und erstreckt sich über mehr als 100 Kilometer ins Land hinein mit zahlreichen Ausläufern an den Seiten. Die südliche Küstenlinie wird von steilen Berghängen geprägt, die sich direkt aus dem Wasser erheben.
Der englische Entdecker Jonas Poole benannte den Fjord 1610 als Eissund, während niederländische Karten aus dem 16. Jahrhundert ihn nach der Expedition von Willem Barentsz anders nannten. Der Name änderte sich mehrmals, bis die heutige Bezeichnung sich durchsetzte.
Die Siedlungen rund um den Fjord entstanden wegen der Kohlevorkommen und prägen bis heute das Leben der Menschen in dieser abgelegenen Region. Die Orte spiegeln die raue Arbeitsweise und Anpassungsfähigkeit ihrer Bewohner wider.
Das Gebiet lässt sich am besten mit dem Boot erkunden, da die meisten Orte vom Wasser aus zugänglich sind und es nur wenige Straßen gibt. Die Bedingungen sind rau und ändern sich schnell, daher sollte man vorbereitet sein und lokale Bedingungen beachten.
Das Gebiet beherbergt überraschenderweise über drei Viertel aller höheren Pflanzenarten des Archipels trotz des rauen Klimas. Diese botanische Vielfalt ist für eine so nördliche und eisige Region außergewöhnlich.
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