Slettnes fyr, Denkmalgeschützter Leuchtturm in Gamvik, Norwegen
Das Slettnes-Leuchtfeuer ist ein Navigationsbauwerk aus gusseisernem Material an der Barentsee-Küste, dessen zylindrischer Körper etwa 39 Meter hoch aufragt. Es trägt eine rote Farbgebung mit zwei weissen Horizontalstreifen, die es auch von Weitem sichtbar machen.
Das Bauwerk entstand 1905 und wurde während des Zweiten Weltkriegs 1944 zerstört, bevor es zwischen 1945 und 1948 vollständig wieder aufgebaut wurde. Die Wiederherstellung erfolgte unter der Leitung von Architekten, die es zu einem soliden Orientierungspunkt an dieser abgelegenen Küstenlinie machten.
Das Leuchtfeuer ist ein Treffpunkt für lokale Künstler und Kulturschaffende, die regelmässig Veranstaltungen und kreative Projekte dort durchführen. Der Ort verbindet seine Funktion als Navigationshilfe mit einer lebendigen Rolle in der Gemeinde.
Von Mitte Juni bis Mitte August ist ein Übernachten in den Stationsgebäuden möglich, ausserhalb dieser Zeit erfordert es vorherige Absprache vor Ort. Der Ort liegt an einer exponierten Küstenstrecke, daher sollte man sich auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereiten.
Es handelt sich um das nördlichste Leuchtfeuer auf europäischem Festland und steht auf einer der unwirtlichsten Küstenstrecken des Nordens. Diese exponierte Lage machte und macht den Betrieb zu einer Herausforderung für jede Generation von Wärtern.
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