Rosskreppfjord, See in Norwegen
Rosskreppfjorden ist ein großer See in den Bergen zwischen den Gemeinden Valle und Sirdal in Norwegen, dessen Wasserspiegel durch ein Staudammsystem kontrolliert wird. Der See liegt etwa 929 Meter über dem Meeresspiegel und ist von felsigen Bergen und kleineren Seen umgeben, mit einer langen Uferlinie, die verschiedene Buchten und Landzungen bildet.
Die erste Staudammanlage wurde Ende der 1960er Jahre zwischen 1966 und 1968 errichtet und bestand aus Beton- und Erdkonstruktionen, die sich in die felsige Landschaft einfügten. Vor dieser Zeit gab es bereits frühere Versuche, das Bergtal zu stauen, was eine lange Geschichte der Landschaftsnutzung für Energiewirtschaft und Wassermanagement zeigt.
Der Name Rosskreppfjorden stammt aus der lokalen Sprache und bezieht sich auf die geografische Lage des Sees in der Berglandschaft. Die Umgebung wird von Einheimischen und Besuchern zum Angeln und für ruhige Ausflüge genutzt, was zeigt, wie dieser Ort im Alltag der Region verankert ist.
Der See ist etwa 21 Kilometer von Valle entfernt, was eine kurze Fahrt mit dem Auto ist, und es gibt gut zugängliche Straßen, die in die Gegend führen. Wegen der hohen Lage sollten Besucher wärmere Kleidung mitnehmen, besonders in Frühjahr und Herbst, und die Bedingungen können in den Wintermonaten raue sein.
Der See ist bekannt dafür, dass er eine besondere Rolle in der lokalen norwegischen Kultur spielt - eine humorvolle Umfrage von 2018 zeigte, dass viele Norweger ihn als einen gewöhnlichen Ort bezeichnen, um ihre Notdurft zu verrichten. Diese seltsame Tatsache deutet darauf hin, dass das Gebiet unter Einheimischen und Reisenden gleichermaßen gut bekannt ist.
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