Ofotfjord, Fjord in der Provinz Nordland, Norwegen.
Der Ofotfjorden ist ein Fjord in der Grafschaft Nordland, der sich über 78 Kilometer vom Meer ins Landesinnere erstreckt. Seine Ufer werden von steilen Bergen begrenzt, und das Wasser erreicht an seiner tiefsten Stelle über 500 Meter Tiefe.
Während des Zweiten Weltkriegs war dieser Fjord Schauplatz heftiger Kämpfe, bei denen mehrere Schiffe versenkt wurden. Ein deutscher Zerstörer liegt auf dem Grund des Wassers als stummes Zeugnis jener Zeit.
Die Sami-Bevölkerung nutzte diesen Fjord seit jeher als wichtige Wasserstraße und nannte ihn Ufuohttá. Fischerdörfer entstanden an den Ufern, wo Menschen traditionell vom Meer lebten.
Der Fjord lässt sich am besten vom Wasser oder von den Küstenstraßen aus erleben, die mehrere Ortschaften verbinden. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen und entsprechend ausgerüstet sein.
Meeresforschungen haben gezeigt, dass dieser Fjord die nördlichsten Hommarabestände der Welt beherbergt. Gleichzeitig durchziehen Heringe und Orcas das ganze Jahr hindurch die Gewässer und machen ihn zu einem wichtigen Lebensraum für Meerestiere.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.