Utvær fyr, Maritimer Leuchtturm in Solund, Norwegen
Der Utvær-Leuchtturm ist ein zylindrisches rotes Bauwerk an der westlichsten Inselgruppe Norwegens, das sich 31 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Das Licht strahlt bis in 45 Meter Höhe und ist bis zu 35 Kilometer weit auf dem Meer sichtbar.
Die gusseiserne Konstruktion wurde 1900 in Betrieb genommen und überstand schwere Beschädigungen durch einen Luftangriff 1945. Während dieses Angriffs wurden mehrere umstehende Gebäude zerstört, aber der Turm selbst blieb stehen.
Der Leuchtturm prägt das Bild der norwegischen Landschaft und ist auf der 50-Kronen-Banknote zu sehen. Für Seefahrer markiert er die Grenze zwischen der Nordsee und der Norwegischen See.
Der Zugang zum Leuchtturm ist nur per Boot möglich, da er auf einer Inselgruppe liegt. Geführte Touren sind in den Sommermonaten verfügbar und dauern etwa 50 Minuten von der Küste aus.
Der Ort war in der Wikingerzeit eine wichtige Stätte - Besucher können noch heute Spuren sehen, wo Wikinger ihre Schwerter geschliffen haben. Zusätzlich finden sich Überreste einer Kapelle aus dem Jahr 1718 auf den Inseln.
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