Mjøsa Bridge, Kastenträgerbrücke über den Mjøsa-See bei Moelv, Norwegen
Die Mjøsa-Brücke ist eine Straßenbrücke aus Spannbeton, die den Mjøsa, den größten See Norwegens, überquert und die Orte Moelv und Biri miteinander verbindet. Sie ist als Hohlkastenbrücke gebaut und trägt die Europastraße E6, eine der wichtigsten Fernstraßen des Landes.
Die Brücke wurde 1985 eröffnet und beseitigte damit einen langen Umweg, den Reisende und Lastfahrzeuge zuvor um den See herum machen mussten. Vor ihrem Bau gab es keine direkte Verbindung zwischen den beiden Ufern an dieser Stelle.
Die Brücke verbindet die Gemeinden Ringsaker und Gjøvik über den größten See Norwegens und gehört für die Menschen in der Region zum ganz normalen Alltag. Wer entlang des Ufers lebt, kennt sie als festen Bestandteil der Landschaft.
Die Brücke ist Teil der stark befahrenen E6 und wird Tag und Nacht von Fahrzeugen genutzt, sodass man immer Gesellschaft hat. Fußgänger und Radfahrer können sie nicht benutzen; für eine Überquerung wird ein Fahrzeug benötigt.
Die Brücke wurde mit einem Abstand von 15 Metern über dem normalen Wasserspiegel gebaut, um Überschwemmungen standzuhalten, die den Mjøsa von Zeit zu Zeit erfassen. Das macht die Fahrbahn deutlich höher, als man es auf den ersten Blick erwarten würde.
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