Gjemnessund Bridge, Hängebrücke in der Gemeinde Gjemnes, Norwegen.
Die Gjemnessund-Brücke ist eine Hängebrücke aus Stahlbeton, die sich etwa 1 kilometer über die Meerenge erstreckt und die Hauptlandmasse mit der Insel Bergsøya verbindet. Die Brücke besteht aus 21 Spannfeldern und überragt das Wasser um etwa 100 Meter.
Die Brücke wurde 1992 fertiggestellt und war ein Schlüsselprojekt zur Schaffung der ersten Landstraßenverbindung zur Stadt Kristiansund. Das Projekt ermöglichte es, die Region besser zu verbinden und den Handel sowie die Mobilität deutlich zu verbessern.
Die Brücke ist ein prägendes Merkmal der lokalen Landschaft und ein Symbol für die Verbindung zwischen isolierten Gemeinden. Sie wird täglich von Einheimischen und Besuchern genutzt und zeigt, wie moderne Infrastruktur die Region geprägt hat.
Die Brücke trägt die E39-Bundesstraße und ist für den Durchgangsverkehr leicht zugänglich, wobei Fußgänger und Radfahrer ebenso willkommen sind wie Autos. Bei schlechtem Wetter können die Bedingungen anspruchsvoll sein, daher ist es ratsam, vor Überquerungen auf aktuelle Wetterbedingungen zu achten.
Die Brücke hat spezielle Schutzvorrichtungen gegen Seevögel, da Vogelkot die Betonoberfläche korrodiert, und die Betreiber haben Membranen installiert, um die Struktur zu schützen. Diese ungewöhnliche Wartungsanforderung zeigt, wie Umweltfaktoren beim Betrieb von Großbauwerken in Küstengebieten eine Rolle spielen.
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