Gjøvik Olympiske Fjellhall, Überdachte Eisbahn in Gjøvik, Norwegen.
Die Gjøvik Olympic Cavern Hall ist eine Eishalle, die etwa 120 Meter unter der Erdoberfläche in den Felsen eingebaut wurde. Die Anlage enthält eine Hauptarena für Eislaufen, ein 25-Meter-Hallenschwimmbad und Telekommunikationseinrichtungen.
Das Projekt wurde 1993 fertiggestellt und diente als Austragungsort für Eishockey-Spiele während der Olympischen Winterspiele 1994. Die Anlage entstand als Teil der Infrastruktur zur Unterstützung dieser internationalen Sportveranstaltung.
Der Bau spiegelt norwegische Ingenieurskunst wider, da das Land aufgrund seiner Gesteinsvorkommen häufig unterirdische Bauwerke errichtet. Besucher sehen hier die praktische Lösung für Sportanlagen in einem Land mit massiven Bergformationen.
Die Lage tief unter der Erde bietet natürliche Temperaturkontrolle das ganze Jahr hindurch, was Energiekosten für die Kühlung spart. Besucher sollten wissen, dass die unterirdische Position bedeutet, dass die Anfahrt zu den Eingängen sorgfältig geplant werden sollte.
Das Bauwerk wurde aus etwa 140.000 Kubikmetern Fels ausgehöhlt, was es zum größten öffentlichen Höhlengebäude der Welt macht. Diese massive Ausgrabung erlaubt ein offenes Raumdesign ohne innere Pfeiler, was bei Sportereignissen ungehinderte Sichtlinien schafft.
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