Litløy fyr, Küstenleuchturm auf der Insel Litløya, Vesterålen-Archipel, Norwegen.
Das Litløy-Leuchtfeuer ist ein neun Meter hohes Steinbauwerk auf einer abgelegenen Insel in der Vesterålen-Inselgruppe. Es steht auf einer felsenreichen Landspitze und überblickt den offenen Atlantischen Ozean sowie die Bergketten der Lofoten.
Das Leuchtfeuer wurde 1912 errichtet, um Seeleuten bei der Navigation in diesen gefährlichen Gewässern zu helfen. Es wurde von Menschen bewohnt, bis die Automatisierung 2003 die Notwendigkeit von ständigen Wärtern überflüssig machte.
Das Bauwerk ist eng mit der norwegischen Fischertradition verbunden, da es Generationen von Fischern geholfen hat, sicher nach Hause zurückzukehren. Die Menschen in der Region betrachten es als Symbol ihrer maritimen Vergangenheit und ihrer Abhängigkeit vom Meer.
Die Anfahrt erfolgt nur per Boot, und Besucher müssen sich auf steile Treppen und unebenes Gelände vorbereiten. Die Umgebung ist wetterabhängig und kann raue Bedingungen aufweisen, besonders in den Wintermonaten.
Das Bauwerk funktioniert heute vollständig mit Solarenergie statt mit den früher verwendeten Feuerquellen. Das Licht sendet alle zehn Sekunden einen weißen Blitz aus, der mehrere Kilometer weit über das Meer reicht.
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