Vigeland Museum, Neoklassizistisches Skulpturenmuseum in Oslo, Norwegen
Das Vigeland Museum ist ein Kunstmuseum in Oslo, das dem Werk des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland gewidmet ist und Skulpturen sowie Gemälde aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt. Die Werke sind aus verschiedenen Materialien wie Stein, Bronze und Ton gefertigt und reichen von kleinen Modellen bis zu großformatigen Plastiken.
Das Gebäude wurde in den 1920er Jahren als Atelier und Wohnhaus für Vigeland errichtet, nachdem die Stadt Oslo ihm Raum und Mittel zur Verfügung gestellt hatte, damit er sein gesamtes Werk der Stadt vermachte. Nach seinem Tod 1943 wurde das Haus in ein Museum umgewandelt und 1947 für das Publikum geöffnet.
Die Skulpturen zeigen Menschen in alltäglichen Momenten: streitend, umarmend, spielend oder einfach ruhend. Vigeland verzichtete auf Kleidung oder Attribute, damit die Körpersprache allein die Aussage trägt.
Das Museum liegt in einem ruhigen Wohnviertel im Westen von Oslo und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wer die Skulpturen und die Privaträume des Künstlers im dritten Stock sehen möchte, sollte mindestens zwei Stunden einplanen.
Das Gebäude war ursprünglich kein Museum, sondern ein Atelier mit Wohnräumen, das speziell für den Künstler gebaut wurde. Auf dem Dachboden lagern noch heute Tausende von Originalzeichnungen und Druckstöcken, die nur selten ausgestellt werden.
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