Norwegian Museum of Hydropower and Industry, Industrieerbemuseum in Tyssedal, Norwegen.
Das Norwegische Museum für Wasserkraft und Industrie zeigt Maschinen, Steuerraumausrustung und technologische Innovationen aus dem fruheren Wasserkraftwerk Tysso I in einem Tal in Sudnorwegen. Die Ausstellung umfasst auch die ursprungliche Verwaltungsanlage sowie Einrichtungen an der Lilletopp und dem Ringedals-Staudamm, die zeigen, wie das gesamte System zusammenarbeitete.
Die Wasserkraftanlage entstand zwischen 1906 und 1918 und betrieb kontinuierlich bis 1989 Stromversorgung fur lokale Industrien und Gemeinden. Der Ort dokumentiert eine Zeit, als Wasserkraft die wirtschaftliche Entwicklung dieser sudnorwegischen Region angetrieben hatte.
Das Museum bewahrt Geschichten von Kraftwerkarbeitern durch Fotos, Dokumente und persönliche Gegenstände, die das tägliche Leben in der industriellen Gesellschaft Norwegens zeigen. Diese Objekte helfen Besuchern zu verstehen, wie Menschen in dieser Region während der industriellen Blütezeit arbeiteten und lebten.
Besucher konnen an gefuhrten Touren teilnehmen, die Zugang zum Kraftwerk, zum Verwaltungsgebaude und zu den stromanlagen in Lilletopp und an der Ringedals-Staudamm bieten. Das Gelande liegt in bergigem Terrain und kann teilweise steil sein, daher sollten Besucher festes Schuhwerk und gute physische Verfassung fur einige Touren mitbringen.
Das Museum bietet eine Via-Ferrata-Kletterroute entlang des ursprunglichen Rohrsystems, die Besucher die steilen Hanange erleben lasst, die Industriearbeiter taglich bewaltigen mussten. Diese ungewohnliche Aktivitat verbindet korperliche Herausforderung mit direktem Verstandnis der Arbeitsumgebung der Arbeiter.
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