Vardåsen og Gullbekkåsen fort, Militärische Befestigung in Kongsvinger, Norwegen
Vardåsen og Gullbekkåsen fort besteht aus zwei Festungen, die in den Bergabhang bei Kongsvinger gehauen wurden. Das Gelände enthält unterirdische Stollen, die einst als Kasematten, Munitionslager und Quartiere für Soldaten dienten.
Die beiden Festungen wurden zwischen 1901 und 1903 als Teil der norwegischen Verteidigungsvorbereitung vor der Auflösung der Union mit Schweden errichtet. Die Anlagen sollten die Grenzregion schützen und zeigen die wachsenden Sicherheitsbedenken dieser Zeit.
Die Festung zeigt norwegische Militärtechnik aus einer Zeit, in der Befestigungen noch direkt in Berghänge getrieben wurden. Besucher sehen heute noch die Kasematten und Gänge, die das Leben der Soldaten unterirdisch organisierten.
Besucher können die unterirdischen Gänge und Kammern durch geführte Touren erkunden, die zeigen, wie die Festung aufgebaut war. Die Anlage ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet einen direkten Einblick in die militärische Konstruktion.
Die Festungen waren mit zwei festen Schneiderschen Kanonen von 12 cm Durchmesser ausgestattet, die eine Reichweite von 10 Kilometern hatten. Diese Geschütze standen in gesonderten Kasematten und waren mit Schutzgräben und Stacheldraht umgeben.
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