Urdi House, Herrenhaus im Empire-Stil in Gyldenpris, Bergen, Norwegen.
Das Urdi-Haus ist ein Herrenhaus im Empirestil, das sich als einstöckiges Gebäude mit vier dorischen Säulen und einem dreieckigen Giebel präsentiert, überdeckt von einem Satteldach. Die Struktur nimmt etwa 250 Quadratmeter ein und bietet von seiner Nordostseite aus Ausblicke auf Bergen und die östlichen Berge.
Das Haus wurde von Stadtgeometer Ole Peter Riis Høegh entworfen, der zwischen 1834 und 1848 in Bergen tätig war und dem Gebäude seinen klassizistischen Charakter verlieh. Es erhielt 1927 den Status eines geschützten Kulturdenkmals.
Das Haus trug ursprünglich den Namen Uren, wurde aber 1895 von den Künstlern Olav Rusti und Frida Hoeck Rusti umbenannt, die ihm einen neuen Charakter gaben. Die Umbenennung in Urdi spiegelt den Wechsel zu einer künstlerisch geprägten Nutzung wider.
Das Gebäude liegt in dem Viertel Gyldenpris und blickt zur Nordostseite hin auf die Stadt und die umgebenden Berge, was seinen Standort leicht erkennbar macht. Der klassische Baustil hilft dabei, sich die historische Struktur Bergens vorzustellen, während man das Gelände erkundet.
1896 fand hier Norwegens erstes nationales Volksmusikseminar mit Hardanger-Fiedel-Aufführungen statt, an dem auch der berühmte Komponist Edvard Grieg teilnahm. Dieses Ereignis machte das Haus zu einem Denkmal der norwegischen Musiktradition.
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