Entwicklungsregion Ost, ehemalige Verwaltungsregion in Nepal
Die Eastern Development Region war ein ehemaliges administratives Gebiet im Osten Nepals mit einer vielfältigen Landschaft aus hohen Bergen, Hügeln und flachen Ebenen im Süden. Die Region umfasste 16 Bezirke und erstreckte sich vom schneebedeckten Himalaya bis zu den fruchtbaren Tälern, wobei Dhankuta als Verwaltungszentrum diente.
Die Region wurde 1972 geschaffen, um die Verwaltung Nepals durch die Zusammenfassung kleinerer Bezirke zu vereinfachen. Sie wurde 2015 abgeschafft, als eine neue Verfassung Nepal in Provinzen neu aufteilte, obwohl die historischen Namen und Grenzen für die Einheimischen wichtig blieben.
Die Region war geprägt durch ihre vielfältige Bevölkerung mit Gruppen wie Brahmanen, Chhetris, Rais und Limbus, die alle eigene Traditionen pflegten. Lokale Feste mit Musik, Tanz und Gebeten fanden das ganze Jahr über statt, besonders an heiligen Orten wie dem Halesi-Mahadev-Tempel, wo Pilger aus der Ferne kamen.
Besucher können die vielfältigen Landschaften am besten durch Trekking und Wanderungen erkunden, mit Wanderwegen, die durch Wälder, an Wasserfällen vorbei und durch Dörfer führen. Kleine Gästehäuser bieten einfache Unterkünfte, wobei die beste Zeit zum Besuchen trockenere Monate sind, um rutschige Bergpfade zu vermeiden.
Die Tinjure-Milke-Jaljale-Gegend beherbergt die meisten Rhododendren Nepals, mit Bergabhängen, die in verschiedenen Jahreszeiten in unterschiedliche Farben erblühen. Diese seltenen Blumenfelder bleiben oft übersehen, obwohl sie eines der bemerkenswertesten natürlichen Merkmale der Region darstellen.
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