Alvor, Fischerdorf in Portimão, Portugal.
Alvor ist ein Fischerdorf an der Algarve, das sich um einen Flusshafen mit engen Kopfsteinpflasterstraßen und Häusern mit farbigen Kacheln erstreckt. Der Ort liegt auf einer Landzunge zwischen Fluss und Meer, mit einem Mangrovengebiet, das sich nach Osten erstreckt.
Die Gegend wurde im 8. Jahrhundert von Mauren besiedelt und behielt arabische Einflüsse in Architektur und Namen. Sie kam im Mittelalter unter christliche Kontrolle, entwickelte sich dann als Fischerhafen und war lange Zeit ein wichtiger Ausfuhrhafen für lokale Fischprodukte.
Der Ort trägt seinen Namen vom arabischen Wort für Fluss und spiegelt seine lange maritime Tradition wider. Heute sieht man überall in den engen Gassen und am Hafen Spuren dieser Vergangenheit, wo Fischer ihren Alltag mit Touristen teilen.
Der beste Weg zum Erkunden ist zu Fuß durch die engen Straßen und hinunter zum Hafen, wo man die Boote und lokale Märkte sehen kann. Frühjahr und Herbst sind ideal, um Menschenmassen zu vermeiden, während der Sommer voller wird.
Der Flusshafen wird von einer Sandbank geschützt, die ständig durch Meeresströmungen verformt wird und die Form des Hafens verändert. Dies macht Alvor zu einem der wenigen Häfen an der Algarve, dessen Zugang sich regelmäßig verschiebt.
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