Königin-Amélia-Brücke, Eisenbahnbrücke in Valada und Muge, Portugal
Die Brücke Dona Amélia ist eine Eisenbrücke, die den Tejo-Fluss mit einer Gesamtlänge von 840 Metern überquert. Die Konstruktion besteht aus vierzehn Abschnitten zu je 60 Metern, gestützt durch dreizehn Pfeiler und zwei Widerlager.
Das Bauwerk wurde am 14. Januar 1904 eröffnet und schuf die erste durchgehende Eisenbahnverbindung zwischen den Linien des Nordens und Südens in Portugal. Diese Verbindung spielte eine entscheidende Rolle für die Verkehrsinfrastruktur des Landes.
Die Brücke wurde nach Königin Amélia von Portugal benannt, die zusammen mit König Carlos I. zur Einweihungszeremonie kam. Die Namensgebung ehrt eine wichtige historische Persönlichkeit in der portugiesischen Geschichte.
Die Brücke wurde 2001 von reiner Eisenbahnnutzung auf Straßenverkehr umgestellt und verbindet heute die Gemeinden Salvaterra de Magos und Cartaxo. Für Besucher ist es hilfreich zu wissen, dass das Bauwerk eine wichtige Route zwischen diesen beiden Orten darstellt.
Die Eisenkomponenten wurden von der Firma Fill und Lilles hergestellt und zeigen innovative Ingenieurtechnik aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Konstruktion nutzte druckluftgefüllte Senkkästen mit hydraulischem Beton, eine damals fortschrittliche Lösungsmethode für die Flussüberquerung.
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