Castro da Cola, Archäologische Stätte aus der Eisenzeit in Ourique, Portugal
Castro de Cola ist eine befestigte Siedlung auf einem Hugel in der Alentejo-Region, deren Mauern aus verschiedenen Phasen der Besatzung stammen. Die Anlage umfasst mehrere Wohnbereiche, die durch Steine und Erdwalle geschutzt waren.
Die Siedlung entstand in der Bronzezeit und wurde uber Jahrtausende hinweg von verschiedenen Volkern genutzt und verteidigt. Wahrend der islamischen Herrschaft wurde sie zu einem strategischen Posten, der die wichtigsten Wege nach Suden uberwachte.
Der Ort war ein wichtiger Handelsplatz zwischen verschiedenen Kulturen und zeigt Spuren von phönizischen, römischen und islamischen Siedlern. Die gefundenen Gegenstände erzählen von Menschen, die hier lebten und miteinander handelten.
Das Gelande ist weitgehend freigelegte Grundmauern, weshalb das Tragen von festem Schuhwerk und dem Schutz vor Sonne empfohlen wird. Der Hügel erlaubt einen weiten Blick uber die Landschaft, aber die Pfade konnen bei Regen rutschig werden.
Die Festung liegt auf einem naturlichen Bergsporn, der von drei Seiten von tiefen Schluchten umgeben ist und somit eine naturliche Verteidigungslinie schuf. Diese Lage machte den Ort besonders schwer zu erobern und erklart seine lange Besetzungsgeschichte.
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