Church of the Monastery of Jesus of Setúbal, Frühe gotische Religionsanlage in Setúbal, Portugal.
Das Klostergebäude ist eine religiöse Anlage mit einer rechteckigen Kirche, deren Chor eine polygonale Form hat und von Strebepfeilern gestützt wird, die mit Wasserspeiern und Spitzgiebeln verziert sind. Die Struktur zeigt klare gotische Formensprache mit einer zentralen Eingangsfassade und einem kompakten, auf Gebet ausgerichteten Grundriss.
Der Bau begann 1490 auf Initiative von Justa Rodrigues Pereira, wobei König John II den Architekten Diogo de Boitaca mit dem Entwurf beauftragte. Das Projekt entstand in einer Zeit, als solche Klosteranlagen in Portugal eine wichtige Rolle im religiösen und sozialen Leben spielten.
Die Innenausstattung zeigt eine Sammlung von Keramikfliesen aus dem 17. Jahrhundert, die Szenen aus Mariens Leben darstellen und die Seitenwände mit farbigen Rahmen schmücken. Diese Dekorationen spiegeln die religiösen Vorstellungen der Zeit wider und prägen das Erlebnis beim Rundgang durch die Kirche.
Das Kloster beherbergt ein Museum mit flämischen und portugiesischen Gemälden aus dem 15. und 16. Jahrhundert, darunter Werke, die der Schule von Jorge Afonso zugeschrieben werden. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die Kunstsammlung und die architektonischen Details gründlich zu erkunden.
Die Kirche zeigt gedrehte Untersäulen aus rosa Arrabida-Stein, die spitz zulaufende Bögen entlang der schmalen mittleren Kirchenschiffe stützen. Dieses rosa Gestein war lokal verfügbar und wurde zu einem charakteristischen Material für bedeutende religiöse Bauwerke in der Region.
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