Dólmen de Carapito I, também conhecido por «Casa da Moura», Neolithisches Dolmen in Carapito, Portugal
Das Dolmen von Carapito I ist ein funf Meter hohes Bauwerk mit einer polygonalen Kammer aus neun Steinen, die in Kreisform angeordnet sind. Die Steine sind tragende Elemente, die zusammen eine innere Raumflache bilden, die zum Betreten zuganglich ist.
Ausgrabungen aus dem Jahr 1966 unter Vera Leisner und Leonel Ribeiro zeigten, dass dieser Ort in der Jungsteinzeit vor etwa sechstausend Jahren bewohnt war. Forscher fanden Steinwerkzeuge und Keramik, die diese alte Besiedlung belegen.
Die Einheimischen kennen das Denkmal als Casa da Moura und verbinden es mit einer Volksgeschichte über eine maurische Frau, die die Steine angeblich zum Bau herbeitrug. Diese Geschichte prägt bis heute, wie Menschen vor Ort über diesen Ort sprechen und ihn verstehen.
Das Gelande ist fur Besucher begehbar, wobei die umgebende Landschaft einen unkomplizierten Zugang bietet. Es ist sinnvoll, die innere Raumflache vorsichtig zu betreten, da die alten Steine standig sind und der Boden eben liegt.
Zwei der Steine zeigen geschnitzte Muster, darunter Formen, die wie die Sonne aussehen, und Linien, die wie Schlangen verlaufen. Diese Schnitzereien geben einen Einblick in die kunstlerische Ausdrucksweise der Menschen der Jungsteinzeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.