Măcin Mountains, Geschütztes Berggebiet im Kreis Tulcea, Rumänien.
Das Măcin-Gebirge ist ein Schutzgebiet im Kreis Tulcea, das sich zwischen Donau und Taița erstreckt und Granitkuppen mit Steilhängen umfasst. Der höchste Punkt liegt auf 467 Metern und bietet freie Sicht auf die umliegenden Flusslandschaften.
Das Gebirge entstand während der Herzynischen Gebirgsbildung im Erdaltertum und zählt damit zu den ältesten geologischen Formationen Rumäniens. Spätere Erosion formte die heutigen Kuppen und legte das Grundgestein frei, das heute an vielen Stellen sichtbar ist.
Wanderer folgen alten Pfaden, die früher von Hirten genutzt wurden und heute zu Aussichtspunkten über die Donauebene führen. Die Bergnamen stammen aus dem Thrakischen und spiegeln die lange Siedlungsgeschichte der Region wider.
Markierte Wanderwege verbinden Aussichtspunkte und ermöglichen Beobachtungen von Zugvögeln sowie der heimischen Pflanzenwelt. Festes Schuhwerk ist ratsam, da viele Pfade über felsigen Untergrund führen und stellenweise steil ansteigen.
Über 1.770 Pflanzenarten wachsen hier auf engstem Raum und bilden eine der artenreichsten Zonen Rumäniens. Das Gebiet liegt an einem Knotenpunkt der Zugrouten entlang Prut und Siret, wo jährlich 181 verschiedene Vogelarten durchziehen.
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