Prisloppass, Gebirgspass auf 1416 Metern in den Ostkarpaten, Rumänien.
Der Prislop-Pass ist ein Gebirgsübergang in den Ostkarpaten auf etwa 1400 Metern Höhe, der die historischen Regionen Maramureș und Bukowina miteinander verbindet. Die Nationalstraße 18 führt vollständig asphaltiert durch bewaldete Berghänge mit vereinzelten Lichtungen und verbindet die Ortschaften auf beiden Seiten des Passes.
Der Pass wurde im 18. Jahrhundert in lateinischen Texten urkundlich erwähnt und diente seither als wichtige Verbindung zwischen den beiden historischen Regionen. Diese Funktion als Übergang zwischen Maramureș und Bukowina hat sich über die Jahrhunderte erhalten.
Das Wurzelmuseum in der Nähe des Passes zeigt eine Sammlung ungewöhnlich geformter Baumwurzeln, Militärgegenstände aus den Weltkriegen und bemalte Eier nach lokaler Tradition. Diese Objekte geben einen konkreten Einblick in das Kunsthandwerk der Region und in die Geschichte, die beide Seiten des Passes verbindet.
Die Strecke ist am bequemsten mit dem Auto zu fahren, da die Nationalstraße 18 das ganze Jahr über befahrbar ist. Im Winter können die Bedingungen auf dem Berg anspruchsvoll sein, daher empfiehlt es sich, vor der Abfahrt die Wetterlage zu prüfen.
Jeden dritten Sonntag im August versammeln sich hier Tausende von Menschen zum Fest Hora de la Prislop, um traditionelle Tänze auf dieser Höhe zu feiern. Das Fest bringt Gemeinschaften aus der Maramureș und der Bukowina zusammen und ist eines der wenigen Volksfeste, die in den Karpaten in solcher Höhe stattfinden.
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