Cantacuzino Palace in Florești, Prahova, Romania, Historisches Monument in Florești, Rumänien
Der Cantacuzino-Palast in Florești ist ein unvollendeter Palast mit drei ungleichen Ebenen (Souterrain, Erdgeschoss, Obergeschoss), aus Ziegel errichtet und mit weißem Kalkstein aus Albești verkleidet. Die Westfassade hat zehn neoklassische Säulen, außer an den Enden paarweise gruppiert, die eine Terrasse abschließen; über dem Eingang der Ostfassade zeigt ein Relief zwei Engel mit dem Familienwappen. Die Souterrainmauern sind 80 cm dick, die oberen 60 cm.
Der Palast wurde 1911 begonnen und nutzte moderne Bautechniken wie Stahlbeton, was ihn zu einem Beispiel zeitgenössischer Bauweise machte. Nach dem Ersten Weltkrieg verursachten Schäden durch Besetzung und später Vernachlässigung einen langsamen Verfall des Gebäudes.
Der Beiname „Kleines Trianon“ stammt von seinem Vorbild, dem Petit Trianon in Versailles; den Garten legte der französische Landschaftsgärtner Emile Pinard im Stil „à la française“ an, in Terrassen von einem heute trockenen Becken zur Prahova-Ebene hinab. Maria Tescanu Rosetti, Frau von George Enescu, beschrieb Blumenbeete, beschnittene Hainbuchen und französische Fontänen, wobei jedes Kind ein eigenes kleines Haus hatte.
Das Gelände liegt auf einem Hügel, von dem aus man das Tal sehen kann, und es ist am besten zu Fuß zu erkunden. Besucher sollten auf den Zaun und die Grenzen des Grundstücks achten, da das Gebäude teilweise beschädigt ist und nur von außen sichtbar ist.
Die Gartenanlage wurde von einem französischen Landschaftsarchitekten gestaltet und folgt dem Stil französischer Barockgärten mit abgestuften Terrassen. Diese formale Gestaltung verleiht dem Grundstück eine europäische Eleganz, die sich der lokalen Landschaft anpasst.
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