Suțu Palast, Neugotischer Palast und Museum in Bukarest, Rumänien.
Der Suțu-Palast ist ein gotisches Wiederbelebungsgebäude mit eklektischen Elementen, das sich in Bukarest befindet und heute als Museum genutzt wird. Der Bau zeigt aufwendig gemeißelte Fassaden, spitzbogige Fenster, türmchenähnliche Strukturen und massive schmiedeeiserne Tore mit vergoldeten Sonnenmotiven.
Das Gebäude wurde zwischen 1833 und 1835 von Costache Suțu erbaut, wobei die Architekten Conrad Schwink und Johann Veit die Entwürfe schufen. Es wurde 1956 in das Bukarester Stadtmuseum umgewandelt und dient seitdem als öffentliche Institution.
Der Palast trägt den Namen seines Erbauers Costache Suțu und spiegelt den Wohlstand der Kaufmannsfamilie wider, die ihn bewohnte. Besucher können heute sehen, wie die Räume mit Möbeln und Kunstwerken aus dem 19. Jahrhundert eingerichtet sind, was das Leben der damaligen Oberschicht zeigt.
Das Museum befindet sich an der Bulevardul Ion C. Brătianu 2 und ist täglich außer montags geöffnet, mit kostenlosem Eintritt jeden Dienstag. Besucher sollten beachten, dass die Innenräume mehrere Etagen umfassen und das Treppenhaus ein Schlüsselmerkmal des Designs ist.
Im Hauptsaal hängt ein Murano-Spiegel mit einer geschnitzten Holzmedaille darüber, die Irina Suțu darstellt, die Frau des ursprünglichen Eigentümers. Dieses kunsthandwerkliche Detail ist oft übersehen, obwohl es einen persönlichen Bezug zur Familie bewahrt, die den Palast bewohnte.
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