Kikinda, Verwaltungszentrum im Bezirk Nord-Banat, Serbien
Kikinda ist eine Stadt im Norden Serbiens in der Banat-Region und dient als Verwaltungszentrum des Bezirks. Das Nationalmuseum beherbergt ein vier Meter hohes und sieben Meter langes Mammutskelett, das 1996 in der Gegend entdeckt wurde, sowie weitere Exponate zur lokalen Geschichte.
Die Stadt erhielt während der Habsburgermonarchie 1893 den Stadtstatus und wurde 1918 Teil des Königreichs Serbien. Sie wurde 2016 erneut offiziell als Stadt anerkannt und formalisierte damit ihre Rolle als regionales Zentrum.
Das Internationale Bildhauer-Symposium Terra bringt seit 1982 Künstler aus verschiedenen Ländern zusammen, die Terrakotta-Kunstwerke schaffen und die lokale Sammlung bereichern. Besucher können diese Werke heute in der Stadt sehen und den künstlerischen Austausch nachvollziehen, der die Gegend prägt.
Die Stadt ist gut ausgestattet mit acht Grundschulen und mehreren höheren Schulen, an denen sowohl Serbisch als auch Ungarisch unterrichtet wird. Für Besucher ist es leicht, sich zurechtzufinden, da die Infrastruktur und die Beschilderung klar aufgebaut sind.
Während der Wintermonate sammeln sich bis zu 1500 Waldohreulen auf dem Stadtplatz und machen den Ort zu einem weltweiten Beobachtungszentrum für diese Vogelart. Diese Ansammlung ist unter Ornithologen bekannt und zieht Vogelbeobachter aus verschiedenen Ländern an.
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